Handlungsempfehlungen des Landesverbandes der Ärztlichen Leitungen Rettungsdienst in NRW: Standardisierte Arbeitsanweisungen (SAA) - vormalige „Standard Operating Procedures (SDP)"

In den Ausführungsbestimmungen zur Umsetzung der Ausbildung zur Notfallsanitäterin / zu Notfallsanitäter in NRW wurde der Landesverband der Ärztlichen Leitungen Rettungsdienst in NRW vom MGEPA beauftragt, drei Kataloge zu erstellen:

  1. Erstellung eines einheitlichen Katalogs zur Anwendung von invasiven Maßnahmen auf Basis des Fachkonsenses des Bundesverbandes derÄLRD Deutschland e. V.
  2. Erstellung eines einheitlichen Katalogs zur Ausbildung in der Verwendung von Medikamenten
  3. Erstellung eines einheitlichen Katalogs mit besonderen Hinweisen der ÄLRD

>Hier< Erhalten Sie - in Ergänzung zum verbindlich eingeführten Katalog der invasiven Maßnahmen gemäß Ziffer 1 - die vom Landesverband der Ärztlichen Leitungen Rettungsdienst in NRW in Abstimmung mit den Kommunalen Spitzenverbänden erstellten standardisierten Arbeitsanweisungen (SAA). Diese gelten - auch wenn im weiteren Verlauf auf die Vorgaben der Ausführungsbestimmungen Teil II erwiesen wird - für beide Teile gleichermaßen. Sie
sollen entsprechend der Ausführungsbestimmungen zur Notfallsänitäterausbildung in Nordrhein-Westfalen einheitlich in den Schulen ausgebildet werden.

 

Der Vollständige Erlass ist >hier< zu sehen.

Tests und anschließendes Lernen - bei jungen Kindern nicht sinnvoll

Erwachsene können sich nach Tests im Anschluss besser auf das Erlernen neuer Informationen konzentrieren. Dieser Effekt zeigt sich auch bei älteren, aber nicht bei jüngeren Grundschülern, haben Forscher der Universität Regensburg jetzt bewiesen. An ihrem Versuch nahmen 144 Personen teil. Darunter waren 48 jüngere (Durchschnittsalter: 6,7 Jahre) und 48 ältere Grundschüler (Durchschnittsalter: 8,8 Jahre) sowie 48 Erwachsene. Alle sollten sich vier Listen mit Begriffen einprägen; anschließend wurden sie entweder gleich nach dem Einprägen einer einzelnen Liste geprüft oder die jeweilige Liste wurde zum Lernen wieder vorgelegt. Ergebnisse: Das sofortige Abprüfen der Listen 1-3 verbesserte die Merkfähigkeit für die nachfolgend einstudierte vierte Liste bei den Erwachsenen und älteren Grundschülern, aber nicht bei den jüngeren Grundschülern.

Suchtprävention - Hirndoping

Um dem Leistungsdruck während der Ausbildung und am Arbeitsplatz standzuhalten, greifen immer mehr Menschen zu Medikamenten. Doch die Substanzen werden überschätzt und haben Nebenwirkungen. Umso wichtiger ist es, besonders junge Berufsanfänger für die gesundheitlichen Risiken zu sensibilisieren.

Unterrichtsmaterialien hierzu finden SIe als kostenfreien Download auf www.dguv-lug.de

Deutsche Kinder gehen besonders ungern zur Schule

Einer weltweiten Studie zufolge sind deutsche Schüler besonders schlecht auf die Schule zu sprechen. Nur 36 Prozent der Kinder hierzulande mögen die Schule ,,voll und ganz’’. Deutschland landete damit auf dem letzten Platz. Die Zustimmung der Kinder zum Satz ,,Meine Lehrer hören auf mich und berücksichtigen, was ich sage’’ ist nur in Südkorea, Estland und Nepal geringer. (In absoluten Zahlen stimmen dem allerdings immerhin 51 Prozent der deutschen Schüler ,,vollständig’’ zu.) ,,Meine Lehrer behandeln mich fair’’- das meinen in Deutschland so wenige Schüler, dass Deutschland mit der Quote auf dem vorletzten Platz landet. ,,Ich fühle mich sicher in der Schule’’- selbst dabei landet Deutschland auf dem drittletzten Platz. Auf den hinteren Plätzen folgen Südkorea, Japan und Frankreich. Kinder und Jugendliche aus Algerien und Äthiopien mögen den Schulbesuch am liebsten. Für die ,,The Children’s Worlds’’- Studie der britischen York-Universität und der Schweizer Jacobs-Stiftung wurden insgesamt 56.000 Kinder in 16 Ländern befragt.

 

Quelle: dpa

Digitale Bildung an Schulen

Ob Schüler mit Computer, Smartphone oder Tablet lernen, hängt stark vom Bundesland ab. Eine repräsentative Studie zum Stand der digitalen Schulbildung in Deutschland zeigt: In Bayern setzten sieben von zehn Lehrern jede Woche digitale Medien ein, in Brandenburg tun das nur etwa zwei von zehn. Insgesamt am besten bewerten die Lehrer den Stand der digitalen Bildung in Bremen, Hamburg und Rheinland-Pfalz. Die Länder Baden-Württemberg, Brandenburg, Hessen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein schnitten am schlechtesten ab. Für den ,,Länderindikator 2015- Schulen digital’’, die von einem Team des Dortmunder Bildungsforschers Wilfried Bos im Auftrag der Deutsche Telekom Stiftung erstellt wurde, wurden 1250 Lehrkräfte interviewt. Gefragt wurde nach Nutzungshäufigkeit, Ausstattung und Konzepten, Chancen, Risiken und Kompetenzen.

Download der kompletten Studie >hier<

 

Quelle: Tagesspiegel.de